Materialien zur aktuellen deutschen Landeskunde – neue Bundesländer


Anfang September hielt ich in Dänemark einige Workshops zum Thema „Die Mauer ist weg“ – Wie ein historisches Ereignis die aktuelle Landeskunde prägt. Da die Veranstaltungen unmittelbar nach den Wahlen in Sachsen und Brandenburg stattfanden, waren das Interesse groß und die Diskussionen spannend.

Um eine Informationsbasis für alle Teilnehmer*innen zu schaffen, hatte ich die Idee, eine damals aktuelle Diskussion auf den Seiten von ZEIT-ONLINE („Leseraufruf“) zu nutzen und diese mit im Internet freizugänglichen Materialien (insbesondere Statistiken, auch Videos) per QR-Codes zu ergänzen. Da diese Materialien auch für andere interessant sein könnten, werde ich diese hier veröffentlichen. Über ein Feedback würde ich mich freuen.

Materialen (Word-Dateien zum Anpassen)

Informationen zum Artikel auf ZEIT-ONLINE: „Warum ist die AfD im Osten so erfolgreich?“ (Zitat:)

„30 Jahre nach demMauerfall erreicht die AfD Spitzenergebnisse im Osten. In welcher Vergangenheitsollten wir nach den Ursachen suchen?

Aber warum ist das so?Die zwei bedeutendsten Erklärungsansätze lauten kurz gesagt:

  • Es war die Zeit vor 1990.
  • Es war die Nachwendezeit.“

„Können Sie den oben skizzierten Argumenten etwas abgewinnen? Oder haben Sie andere Sichtweisen und Erfahrungen, mit denen Sie die aktuelle Situation deuten?“ 

Direkter Link zurmZEIT-ONLINE Artikel: https://kurzelinks.de/1h6m

Aufgaben:

  1. Besuchen Sie einige Stationen.
  2. Welche Entwicklungen finden Sie besonders interessant oder bedenklich? Zu welchen haben Sie noch Fragen?
  3. Was sind Ihrer Meinung Gründe für diese Entwicklungen?
  4. Können Sie daraus Gründe für das Erstarken der AfD im Osten ableiten? Wenn ja, welche?
  5. Formulieren Sie Argumente für das Erstarken der AfD im Osten. Verweisen Sie, wenn notwendig oder möglich, auf die genannten Beispiele.

Sprechübungen mit H5P


Einige Anwendungsmöglichkeiten von H5P werde ich aus Zeitgründen oder wegen unterschiedlicher technischer Ausstattung im Online-Seminar am 19.03. nicht berücksichtigen können.

Eine Funktion von H5P, der ich viel Potential zutraue, sind die sich selbstkontrollierenden Sprechübungen. Leider funktioniert dies nur mit dem Internetbrowser Chrome, weshalb ich bei der geplanten Online-Fortbildung auf eine Präsentation verzichten werde.

Beispiel: „Sprechübung: Begrüßung, formell“ https://h5p.org/node/450050

Beim Öffnen im Browser Chrome siehst du folgende Seite (hier als screenshot) sehen:

Screenshot: Anzeige der Sprechübung auf H5P

Die Übungsform findet man bei H5P unter „Speak the Words“ (Answer a question using your voice) und „Speak the Words Set“ (A series of questions answered by speech). Die gesprochene Sprache wird online aufgenommen und automatisch erkannt bzw. überprüft und bei richtiger Aussprache als “richtig” gewertet. Das zu sprechende Wort oder Wortgruppe wird bei der Übungserstellung in der Aufgabe in Schriftform als <Accepted answers> hinterlegt.

Mögliche Übungen sind: Phonetik: Die richtige Aussprache testen und üben, Chunks gebrauchen, Wortschatz festigen (Die gesuchte Wort muss gesprochen werden.) und auch Grammatik üben, wenn man einen vollständigen Satz richtig formulieren muss. Man sieht also, dass diese Übungsform sehr komplex ist und viele Fertigkeiten anspricht. Was ich noch nicht ausprobiert habe, aber mir vorstellen könnte, ist die Übung von Dialogen: Man übernimmt einen Dialogpart und reagiert auf Fragen oder stellt selber welche.

Hier drei Beispiele:

Beispiel: Artikel + Nomen https://h5p.org/node/428359

Beispiel: Thema „Lebensmittel“: https://h5p.org/node/358246

Hier eine Übung mit Zungenbrechern: https://h5p.org/node/450155  

Durch mehrmaliges Sprechen kann hier nicht nur diePhonetik verbessert, sondern die einzelnen Sätze automatisiert werden. Dies giltnatürlich auch für andere Sätze oder Chunks.

Was mirnicht so gefällt:

Mir ist aufgefallen, dass manchmal auch ein Satz trotzFehler erkannt wird. Woran das liegt, muss ich noch ergründen.

Bei der hinterlegten Lösung, finde ich es umständlich,dass unterschiedliche Schreibweisen eingegeben werden müssen, um dieFehleranfälligkeit zu minimieren. Zum Beispiel: Guten Tag, guten Tag, guten tag… -> Mögliche Lösung: Benutze beidem Eintrag <Accepted answers> nur die Kleinschreibung.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Aufgabe nur durchden direkten Link lösbar ist. Einbettungen kann man zwar sehen, aber nicht interaktivbearbeiten.

Mich nervt auch, dass Hinweise immer wieder aufDeutsch ergänzt werden müssen. Natürlich geht das auch in jeder anderen Sprachezum Beispiel für A1, aber für höhere Niveaus sollte die Bedienung der Aufgabenur Deutsch sein und dies ist eben sehr arbeitsaufwendig.

Auch die <Language of speech input>, also die Sprache, in der gesprochen werden soll, muss jedes Mal auf <German> umgestellt werden. Besser wäre es, wenn man am Anfang der Erstellung eine Auswahl hätte, a) die jeweilige Sprache oder b) die Möglichkeit der Übung mit unterschiedlichen Sprachen zu wählen.

Was mir wirklich für eine Phonetikübung fehlt, ist das vorher richtig gesprochene Beispiel, an dem sich der Lerner orientieren kann. Hier kann man solche Beispiele in einer anderen Übung über die Funktion Audio Recorder einsprechen und als QR-Code oder Link anbieten. Diese Variante ist natürlich noch sehr umständlich. Da sich aber H5P ständig weiterentwickelt, bin ich ganz optimistisch, dass die Anwendung bald weitere Funktionen erhält.

Wie sinnvolleinsetzen?

Wir kennen alle das Problem, dass für die persönlicheÜberprüfung der Aussprache im Unterricht oder im Sprachkurs wenig Zeit bleibt. Mitdieser Übungsform kann man den Lernenden die Möglichkeit geben, zu üben und sichselbst zu überprüfen. Das kann / sollte binnendifferenziert erfolgen. Denkbarwären Szenarien: Stationenlernen (Übungsphase), individuelle Hausaufgaben oder alsAngebot für informelles Lernen (Eigeninitiative, außerhalb des Kurses oder Schule).

Einwand: Die Erstellung von Übungen, gezielt für jedeneinzelnen Lernenden ist sehr zeitaufwendig.

Alternative1: Einführung der Lernenden in dieSelbsterstellung solcher Übungen. Vorteil: Nach einem Beratungsgespräch, kannder Lernende für den eigenen Bedarf Übungen erstellen. Das hat auch denVorteil, dass der Lernende die Fertigkeit für das lebenslange Lernen u.a. auchfür andere Sprachen nutzen kann.

Alternative 2: Die erstellten Übungen können mit Kolleginnen und Kollegen geteilt werden. Das kann auf Schulebene oder im größeren Rahmen auch international über eine Plattform? erfolgen.

Wie erstellen?

Eine einfache Möglichkeit ist das Weiterverarbeiten einer bereits bestehenden Übung. Du kannst dort alles austauschen.

  1. Voraussetzung: Du bist auf H5P angemeldet.
  2. Suche unter der Übung das <Reuse> Symbol. (Wiederverwendung) Bei anderen Aufgabentypen findet man anstatt <Reuse> einen <Download> Button.
Reuse = Wiederverwendung – Hier startet man den Download.
  1. Spreicher die Übung als h5p-Datei auf deinem Computer.
  2. Klicke auf: <Create New Content>
  3. Klicke auf: <Upload>
  4. Lade die vorher gespeicherte h5p-Datei hoch.
  5. Bearbeite die Datei.
  6. Speichern nicht vergessen: <Save>

Inhalt neu erstellen:

  1. Klicke auf: <Create New Content>
  2. Suche „Speak the Words Set
  3. Füge die Inhalte ein.
  4. Speichern nicht vergessen.

Einladung zur Online-DaF-Lehrerfortbildung am 19. März


Gestern, auf meinem Rückflug von Oslo, hat mich positiv überrascht, wie selbstverständlich der Flughafen und die Piloten mit starkem Schneefall umgegangen sind. Wie man hier sieht, konnte man im Flugzeug nicht mehr aus dem Fenster schauen.

Wir kennen aus Mitteleuropa viele Beispiele, dass der Flugbetrieb bei solchem Wetter eingestellt wird. Wie kann es aber zu diesen unterschiedlichen Ergebnissen kommen? Das Wissen und die notwendige Technik (hier Enteisung des Flugzeuges am „Fließband“ in Oslo) sind vorhanden, aber bei der Umsetzung scheint man unterschiedlich konsequent zu sein.

Auch beim mediengestützten Lernen im Bereich DaF/DaZ findet man bereits viele fertige Szenarien und Beispiele, ebenso noch mehr Tools, die auf einen Einsatz warten bzw. reflektiert werden sollten. Zum Glück gibt es auch viele engagierte Lehrkräfte, die nicht nur neugierig sind, sondern auch Interesse daran haben, mediengestütztes Lernen sinnvoll in den eigenen Unterricht zu integrieren.

Im DaF-Bereich, der weltweit mit unterschiedliche Lehr- und Lernkulturen und länderspezifischen Curricula umgehen muss, ist es schwieriger, ähnliche Wege zu finden und Ergebnisse angemessen zu vergleichen. Das stellt die Lehrerfortbildung vor einer großen Herausforderung. Zu dieser internationalen Heterogenität kommen auch noch die individuell ungleichen Kompetenzen im Umgang mit Medien oder auch beim abrufbaren Wissen von Methodik und Didaktik des Fremdsprachenunterrichts.

Auf der anderen Seite bringen die Lehrkräfte eine Vielzahl an Erfahrungen und auch Wissen mit, die in den Fortbildungen sichtbar gemacht werden sollten. Am erfolgreichsten sind für mich solche Workshops, die die Teilnehmenden dazu bewegen, (kleine) Veränderung im Unterricht zu wagen. Passend dazu finde ich die aus der Aktionsforschung entstandenen PEPs (Praxis-Erkundungs-Projekte), die in den DLL-Fortbildungen des Goethe-Instituts am Ende jeder Einheit stehen. Das setzt natürlich die Bereitschaft der Teilnehmenden voraus, aktiv zu werden und kollegial solche Erkundungsprojekte reflektieren zu wollen, um sich dabei weiterzuentwickeln.

Am 19. März (19 Uhr) werde ich, im Rahmen des „DaF-Lehrer Netzwerkes“ organisiert von Nadja Blust, eine kostenlose Online-Fortbildung zum Thema „Mediengestützte DaF/DaZ-Übungen am Beispiel von H5P“ anbieten. Diese wird über Adobe Connect erfolgen. Wie mir Nadja mitgeteilt hat, ist, bei Interesse, eine Anmeldung obligatorisch und kann hier erfolgen: Zur Anmeldung

Zur Anmeldung

Angekündigt ist das Ganze als Workshop, da aber nur 90 Minuten zur Verfügung stehen, wird es vom Format her eher eine Präsentation mit interaktiven Elementen werden. Dabei werde ich H5P-Anwendungen nicht nur vorstellen, sondern auch hinterfragen, wie diese konkret in den Lehr- Lernkontext integriert werden könnten. Die Teilnehmenden sind danach aufgerufen, selbst sich ein Bild von den Möglichkeiten von H5P zu machen. Vielleicht entstehen danach durch Ausprobieren und Adaptieren kleine „PEPs“, die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam reflektieren.

Morgen werde ich hier noch einmal konkret darauf eingehen, warum ich dieses Thema gewählt habe.

Links:

Links:

Im Fokus: classroomscreen.com


In der kommenden Woche wird in Zagreb ein Workshop zum Thema Classroom Management (mit Schwerpunkt DaF) stattfinden. Das war für mich ein Grund, auf die Suche nach digitalen Tools zu gehen, die die Arbeit im Klassenraum erleichtern. Auf Twitter bin ich fündig geworden:

Dieses schicke Tool ist einfach zubedienen, bietet viele Funktionen für die Organisation des Unterrichts und sieht gut aus. Man braucht dazu Beamer, Laptop mit Internet und Browser oder nutzt es auf dem Interaktiven Whiteboard, wo es zwar auch ähnliche Funktionen gibt, aber mit classroomscreen ist die Bedienung kinderleicht.

Hier einige Screenshots mit kurzen Erklärungen:

  1. Die classroomscreen Funktionen findet man nach dem Öffnen der Seite unten aufgereit.

2. Falls die Sprache noch nicht automatisch erkannt wurde oder eine andere gewünscht ist, kann man diese hier auswählen und einstellen.

 

 

 

 

 

 

 

3. Wer möchte, kann je nach Geschmack den Hintergrund ändern.

4. Eine starke Funktion ist der schnelle QR-Code-Generator. Einfach die gewünschte Adresse eingeben und ein QR-Code wird erstellt, den die Schüler oder die Teilnehmer einer Fortbildung nutzen können.

      

5. Natürlich kann man mehrere Felder auf einmal anzeigen lassen. Wie eine Tafel funktioniert die Text-Funktion, nur dass dadurch jede Schrift lesbar, farblich hervorgehoben, formatiert wird und noch vieles mehr. Auch Smilys lassen sich einfügen.

6. Sozialformen oder Aktivitäten können schnell durch bestimmte Icons angezeigt werden.

7. Insgesamt ist sehr viel Platz auf einem „Fenster“ (einer Tafel). Die Anzeige ist einfach, übersichtlich und lässt sich schnell verändern.

Dadurch können im Klassenraum klar strukturierte Rituale vermittelt und genutzt werden. Zusätzlich wird der „Lehrerkopf“ frei für andere wichtige Sachen.

Diese Anwendung eignet sich natürlich auch für Lehrerworkshops, so kann man zum Beispiel das Thema Rituale im Unterricht reflektieren oder einfach die eigene Fortbildung strukturieren.

Ab jetzt wird es ein Teil meines Seminarraum Management. 😉 Hier noch einmal die Adresse der Seite:

http://www.classroomscreen.com/

Und hier ein Schaubild von mir, das die wichtigsten Eigenschaften erklärt:
//www.thinglink.com/card/1095689537536917507

Im Fokus: Learning-Snacks


Natürlich fragt man sich beim Lesen der Überschrift, was denn Learning-Snacks sind. Lern-Snacks? Etwas zum Thema Ernährung? Lernen über das Essen? Die Betreiber der Seite beschreiben ihr Angebot als „kleine, leichtverdauliche Wissenshäppchen“. Diese Häppchen eignen sich nicht nur für das formelle Lernen (Schule, Fortbildung), sondern bieten die Möglichkeit zum  informellen Lernen (zuhause oder unterwegs). Schwerer zu beschreiben ist die Eigenschaft „leichtverdaulich“. Diese bezieht sich auf die Quantität der dargebotenen Lerninhalte, was sie aber über den Inhalt (Schwierigkeitsgrad) aussagt, bleibt offen.

Im Unterricht eignen sich die Häppchen insbesondere für binnendifferenziertes Vorgehen. Schüler, die besonders schnell eine Aufgabe lösen, können mit den motivierend gestalteten Snacks belohnt werden, andere hingegen können zusätzliche Übungen in einer für Schüler ansprechenden Form erhalten. Snacks eignen sich auch sehr gut für Stationenlernen und Hausaufgaben. Da sie sehr einfach zu erstellen sind, können Schüler Aufgaben und Übungen für andere Schüler produzieren oder eigene Präsentationen mit einer selbst konzipierten (Snack-)Wiederholung abrunden. Das Design erinnert an WhatsApp-Dialoge, ist übersichtlich, ohne Werbung oder anderen Dingen, die ablenken.

Hier ein Beispiel, das ich zum Thema Redewendungen (B1) erstellt habe: https://www.learningsnacks.de/share/2989/

So einfach geht es:

Auch für die Fortbildung eignen sich Snacks. Hier sind sie als Zusammenfassung von Präsentationen, in der Input-Phase, zum Beispiel an einer Station, oder in der Anwendungsphase denkbar. Zum Thema „Wortwolken im DaF-Unterricht“ habe ich versucht, auch die Simulationsphase mit Learning Snacks zu gestalten. Meiner Meinung nach ist mein Snack etwas zu lang geraten:

https://www.learningsnacks.de/embed/2983/©landeskunde

Kritisch möchte ich bemerken, dass die Auswahl an Übungsformen etwas beschränkt ist. Es sind nur Multiple Choice Abfragen möglich. Hier ein Beispiel:

Auch über die Möglichkeit externe Anwendungen einbetten zu können, würde ich mich freuen. Hier ein kleiner Test:

Insgesamt ein kleines, leicht zu bedienendes, übersichtliches Tool (KISS-Prinzip) mit didaktischem Mehrwert insbesondere für das informelle Lernen.

Links:

 

Wikinar: Wordle & Co – Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht


„Was ist ein Wikinar?“

wird sich der eine oder andere fragen. Für mich passt der Begriff sehr gut zu Präsenz- und Onlineveranstaltungen, bei denen das Wiki als „digitales Arbeitsblatt“, das heißt als E-Collaboration Tool zum Beispiel für Gruppenarbeiten und natürlich als digitale Ablage, fungiert. Wiki-Seiten können dabei als Präsentationsmedium, als Kollaborations-Tool, als Linkliste (z.B. als Ersatz für https://todaysmeet.com) und als Ablage für die Ergebnissicherung und für die nachhaltige Bearbeitung dienen. Der Vorteil ist, dass sich alles übersichtlich auf einer Seite befindet, da verschiedene externe Anwendungen im Wiki eingebettet werden können.

Im DaF-Wiki gab es im letzten Jahr einige Seminare mit Wiki-Unterstützung. In den kommenden Monaten sollen darum Module entstehen, die jeder frei im DaF-Wiki (oder in einem anderen Media-Wiki) weiterverwenden kann. Dabei soll es für jedes Modul eine „Mastervorlage“ geben, die von jedem (Be-)Nutzer in eine neue Seite kopiert und angepasst werden kann. Die absolvierten Seminare stehen den Seminarteilnehmern und den Fortbildnern zur Verfügung, können natürlich auch wieder gelöscht werden.

„Wordle & Co Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht“

Heute möchte ich dazu ein Beispiel vorstellen. Der Workshop „Wordle & Co Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht“ fand im letzten Jahr in Zagreb für Lehrer aus Grund- und Mittelschulen, sowie Lehramtsstudenten statt. Leider war die damalige Workshopzeit auf 90 Minuten beschränkt. Die doppelte Zeit wäre notwendig gewesen, um alle Phasen einer guten Fortbildung ausreichend zu berücksichtigen.
Wichtig ist im Voraus noch zu erwähnen, dass nicht die Tools im Mittelpunkt stehen sollten, sondern das Thema Wortschatzarbeit. Die Tools wurden so ausgewählt, so dass folgende Schritte beabeitet werden konnten:

Grundlage für diese Planung ist die Idee, dass es einen Zusammenhang von Wortschatz und Internet gibt:

Oft nutzt man den Vergleich des Wortschatzes mit einem Netzwerk, welcher den Zusammenhang der Wörter bildlich bewusst machen soll. Betrachten wir das Wort „Internet“, werden wir wieder auf den Begriff „Netzwerk“ stoßen. In dieser strukturellen Gemeinsamkeit liegt der Mehrwert von Web2.0 Tools, wie zum Beispiel Wiki. Hier kann Wortschatz präsentiert, vernetzt und in seinen kulturellen Bedeutungsunterschieden angewandt und dargestellt werden.

Wie schon oben beschrieben, wurde der Workshop mithilfe einer Wiki-Seite gestaltet:

  • Den bereits im März durchgeführten Workshop findet man mit Ergebnissen hier: Wordle & Co
  • Den „Masterkurs“ kann man hier einsehen, in eine neue Seite kopieren und anpassen: Wordle & Co – Masterkurs

Da der Workshop auf 90 Minuten begrenzt war, konnte man das Thema nur oberflächlich anreißen. Besonders in den Phasen der Anwendung und des zusätzlichen Inputs konnten daher nicht alle Aufgaben gelöst werden. Auch hier ist das Wiki als digitales Arbeitsblatt hilfreich, da diese ungelösten Aufgaben zur persönlichen Nacharbeit daheim zur Verfügung stehen.

Der Ablauf des Workshops sah/sieht folgendermaßen aus:

1. Einführung, Vorstellung und Impuls

2. ZO / Plan

3. E – Erfahrungen zum Thema Wortschatz sammeln, Tool: ZUMPad – Auswertung: Plenum

4. Wortschatz Sammeln – Ordnen – Präsentieren

a. Wortschatz sammeln: Tool- ZUMPad
b. Wortschatz ordnen: Tool-Mindmap auf LearningApp
c. Wortschatz anwenden: Textproduktion

5. Textproduktion mit Wortwolken: Tool-Wordle und Reflexion

a. Einführung in Wordle – Simulation, kurze Texte verfassen
b. Ideen für den Unterricht sammeln: ZUMPad
c. Erstellung von Wortwolken: Tool-Wordle, Pinnwand von LearningApps

6. Rückblick-Evaluation: ZUMPad

7. „Hausaufgabe“ (Anwendung/Transfer): Erstellung einer Unterrichtsidee und eines Arbeitsblattes mit Wordle.

8. Ausblick

Da keine Zeit für Anwendungsaufgabe (Hier nur „Hausaufgabe“) für den eigenen Unterricht war, habe ich dies nachträglich in den Masterkurs eingefügt.

Zu den eingebetteten Tools:

Das verwendet ZUMPad, aber auch alle Tools von LearningApps lassen sich problemlos in die Wiki-Seite einbetten.
Beim ZUMPad ist zu beachten, dass jeweils im Einbettungscode die Bezeichnung oder die Nummerierung geändert werden sollte.
Beispiel:

  name=’embed_readwrite‘ src=‘http://zumpad.zum.de/p/Zagreb2?showControls=true&showChat=true&showLineNumbers=true&useMonospaceFont=false‘ width=900 height=600>

…/Zagreb2  wird  zu Berlin1 usw. Wichtig ist, dass jeweils neue Pads generiert werden, damit man nicht in die bereits vorhandenen schreiben muss.

Bei LearningApps Anwendungen sollte man erst die Anwendung erstellen und dann den Einbettungscode in die Wiki-Seite kopieren und speichern.
Für das Mindmap von LearningApps habe ich das hier beschrieben: http://wikis.zum.de/daf/Mindmap_mit_LearningApps_erstellen
Für alle anderen Anwendungen hier: LearningApps erklärt im DaF-Wiki

Natürlich stehe ich bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Ihr könnt diese hier als Kommentar posten.

Wichtig ist selbstverständlich auch die Evaluation eines Workshops. Diese kann auch im eingebetteten ZUMPad erfolgen. Im beschriebenen Workshop sah das so aus: Im Wiki bzw. http://zumpad.zum.de/p/Zagreb6

Abschließend die Kursbeschreibung des Workshops vom März 2015:

Web 2.0 – Anwendungen im Fremdsprachenunterricht sind beim Großteil der Lehrergemeinde noch nicht angekommen, obwohl das „Mitmach-Web“ viel zu bieten hat. Gezielt eingesetzt, kann es nicht nur produktive Fertigkeiten (Sprechen, Schreiben) im Unterricht unterstützen, sondern leistet einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Medienkompetenz bei Schülern. Auch in Hinblick auf die Befähigung der Lerner eine Sprache selbstständig weiterzulernen (Lernerautonomie), sind solche Web2.0-Anwendungen mehr als nur hilfreich. Sie bieten Werkzeuge für ein lebenslanges Lernen, mit denen die Lerner eigene Lernprozesse selbst weiterentwickeln und steuern können. Im Workshop erkunden die Teilnehmer anhand von Beispielen, wie verschiedene Onlinedienste im Fremdsprachenunterricht zweckmäßig und verantwortungsvoll eingesetzt werden können. Dabei werden für ausgewählte Tools Unterrichtsszenarien entwickelt, umgesetzt und reflektiert.
E-Learning wird in diesem Workshop nicht als Ersatz für das Face-to-face-Lernen gesehen, sondern soll neue Kanäle öffnen, die die selbstorganisierte Auseinandersetzung mit Lerninhalte unterstützen und einen wichtigen Beitrag für das lebenslange Lernen leisten.

Wie schon beschrieben, kann der Workshop als gesamte Wiki-Seite kopiert und angepasst werden. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Siehe die Nutzungsbedingungen für Einzelheiten.

Ich würde mich freuen, von euren Erfahrungen mit diesem Modul zu hören.

Ralf Klötzke

 

 

 

 

 

Wie viel Internet und Digitalisierung braucht der Fremdsprachenunterricht?


Dies ist das Thema der diesjährigen Studientage Deutsch des Goethe-Instituts Kroatien. Die Veranstaltung findet vom 19.3. – 21.3.2015 am Goethe-Institut Kroatien in Zagreb statt.

Hier gibt es weitere Hinweise und Informationen zur Anmeldung: Link

Als Referenten nehmen teil:
Prof. Dr. Jörg Roche, Ludwig-Maximilians-Universität München
Dr. Axel Krommer, Universität Erlangen-Nürnberg
Mag. Dr. Thomas Strasser, Pädagogische Hochschule Wien
Doc. Dr.sc. Damir Velički, Lehrerfakultät in Zagreb
Ralf Klötzke, Goethe-Institut Kroatien
Prof. Dr. sc. Milan Matijević, Lehrerfakultät in Zagreb

Broschüre der Veranstaltung als PDF

Hier das Plakat der Veranstaltung:

Wir freuen uns auf euer Besuch, nicht nur aus Kroatien.

PowerPoint-Karaoke in der Fortbildung


PowerPoint-Karaoke wurde im Netz schon oft besprochen. Wenn ich mich noch genau daran erinnere, war das zum Beispiel im DaF-Bereich 2009 Cornelia. Trotzdem will ich noch einmal kurz erklären, was es mit dieser Methode auf sich hat und dann über meine Erfahrungen damit in der Lehrerfortbildung berichten.
Wikipedia liefert eine ganz gute Erklärung: „Bei PowerPoint-Karaoke handelt es sich um einen Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat.“ (Zum Spielziel) „Das PowerPoint-Karaoke bietet eine Möglichkeit, rhetorische Fähigkeiten auf spielerische Weise zu verbessern. Zudem kann PowerPoint-Karaoke als Parodie auf sinnlose Präsentationen betrachtet werden.“

PowerPoint-Karaoke im DaF-Bereich
1. Im mündlichen Teil der neuen B1-Prüfung des Goethe-Instituts müssen die Teilnehmenden fünf Folien präsentieren. Die Vorgaben sind dabei eng begrenzt. Die Folien haben Bilder und wenig Text. Die TN erhalten zu jeder Folie (links) Anweisungen und können ihre Notizen in der Vorbereitungszeit rechts daneben schreiben. Nach der Präsentation muss man auf Rückmeldungen und auf Fragen der Prüfer/-innen und des Gesprächspartners reagieren.
Beispiel: Modellsatz Goethe-Zertifikat B1 (Erwachsene) http://www.goethe.de/lrn/prf/pro/b1_modellsatz_erwachsene.pdf
2. Unterrichtstipp im DaF-Blog von Cornelia Steinmann: http://cornelia.siteware.ch/blog/wordpress/2009/11/14/dialog-karaoke

PowerPoint-Karaoke in der Lehrerfortbildung
Die Methode eignet sich bei der alternativen Bearbeitung komplexer, leider oft auch wenig motivierender, Themen. Oft werden solche Themen als textlastige Präsentation eingeführt. Wenn überhaupt, machen sich TN Notizen oder werden durch Arbeitsblätter dazu angehalten. Sie konsumieren das Gesagte, aber eine Verarbeitung findet selten statt.

Durch die PowerPoint-Karaoke drehen sich die Aktivitäten um. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich selbständig und aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie müssen dem Inhalt einen Sinn geben und im Plenum vortragen.
Wie kann dies mit der PowerPoint-Karaoke funktionieren?
Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt und erhalten 11 auf A4-Papier ausgedruckte PowerPoint-Folien. Ich habe die Folien in Farbe ausgedruckt, damit die Struktur, die durch die Farbformatierungen sichtbar ist, einfacher zu erschließen ist.
Die TN erhielten folgende Aufgaben:
Die Reihenfolge der PowerPoint-Präsentation ist Ihnen nicht bekannt.
1. Diskutieren Sie in der Gruppe, wie die richtige Reihenfolge der Präsentation sein könnte.
2. Tragen Sie gemeinsam die Präsentation im Plenum vor.

Hier kann man auch je nach Seminarsituation zwischen zwei Varianten wählen. a) Die TN präsentieren ihre Folien auf einer Wäscheleine und führen die Gruppe während des Vortrags entlang der Präsentation. b) Die im Computer gespeicherte Version wird angepasst. Das ist durch einfaches Verschieben der Folien in PowerPoint schnell möglich.

Weitere Varianten für die PowerPoint-Karaoke wären:
• Sie können eine Einleitungsfolie oder bestimmte Folien innerhalb der Präsentation anfertigen lassen. Sehr gut eignet sich zum Beispiel die Aufgabe, eine Folie mit der Zusammenfassung des Gesagten erstellen zu lassen.
• Sie können bestimmte Informationen auf einer Folie auslassen und von den TN ergänzen lassen.
• Sie können, wie in der B1-Prüfung (siehe oben) Leitfragen vorgeben.

Wettbewerb: Mein digitaler Deutschunterricht


Noch bis zum 30. September läuft der Wettbewerb für kroatische Deutschlehrer: „2.0 : 0 – Mein digitaler Deutschunterricht “.

Gesucht werden digitale Projekte, die
• den Sprachunterricht fördern, aufgaben- und handlungsorientiert sind und Ihre Lernenden zum Deutschlernen motivieren;
• technisch innovativ, benutzerfreundlich gestaltet und interaktiv sind.

Die 10 besten Projekte werden von einer Fachjury ausgewählt und auf der Homepage des Goethe-Instituts Kroatien vorgestellt. Die Autoren dieser Projekte werden im Oktober 2014 zur Preisverleihung (Urkunde und Medienpaket) und Präsentationen der Projekte mit anschließendem Fortbildungsseminar nach Zagreb eingeladen.

Auf eure Einsendungen sind wir sehr gespannt. Weitere Informationen findet ihr hier: http://www.goethe.de/ins/hr/de/zag/lhr/lhr/lhr.html

Linksammlung zur Fortbildung: Didaktische Spiele im DaF-Unterricht


Für die Fortbildung am kommenden Dienstag in Ljubljana zum Thema „Didaktische Spiele im DaF-Unterricht – Üben kann Spaß machen“ habe ich im DaF-Wiki eine Linksammlung angelegt. Nach dem  26.08.2014 ist die Seite für die Bearbeitung/ Ergänzung für alle Interessierte frei.

Hier im Blog gibt es Links und Anregungen rund um das Thema auf der Seite: Spiele/DaF

Worum geht es bei diesem Seminar?

„Üben ist langweilig.“ Dies ist eine weit verbreitete Meinung. Da, wo Lernen gefühlte Arbeit wird, möchte man am liebsten damit aufhören.

Doch nicht nur die Didaktiker wissen: Übungen zum Anwenden und Festigen des Erlernten sind eine Grundvoraussetzungen für den Erwerb einer Fremdsprache. Dieses Üben wird von den Lernern oft als wenig motivierend empfunden, was sich wiederum negativ auf den Lerneffekt auswirken kann. Um diese Lernphase abwechslungsreicher und somit erfolgreicher zu gestalten, eignen sich „Didaktische Spiele“. Darunter versteht man Lernspiele, die unter Einbeziehung vorangegangener Erfahrungen auf ein bestimmtes Lernziel hin orientiert sind.

Aber auch bei der Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen leisten Spiele einen wichtigen Beitrag. Beim Spielen lernt man zum Beispiel nicht „nur“ eine Fremdsprache, sondern entwickelt automatisch soziale Kompetenzen (Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit usw.) oder Personale Kompetenz (Durchhaltevermögen usw.).

Ein oft ungenutztes Potenzial dürfte die Einbeziehung der Schüler bei der Entwicklung neuer Spiele sein. Bei der Planung und Umsetzung setzen sich die Schüler aktiv mit dem Lerngegenstand auseinander. Das Gelernte wird nicht nur wiederholt, sondern auch geordnet, vernetzt, gewichtet und verinnerlicht.

Im Workshop lernen die Teilnehmer unterschiedliche Spielmöglichkeiten für den Spracherwerb kennen. Sie werden befähigt, diese Übungsformen in den Unterricht gezielt zu integrieren und professionell durchzuführen. Daneben erhalten sie die Möglichkeit, ausgehend von Spielvorlagen, didaktische Spiele selbst zu erstellen. und diese gleich vor Ort auszuprobieren. Insgesamt erwartet Sie nicht nur ein Seminar rund um das Thema Spiele, sondern auch viel Spaß beim Ausprobieren und bei der kreativen Umsetzung.

Arbeitsblätter für DaF


Ich weiß, es ist ein schon etwas abgegriffenes Thema. Arbeitsblattsammlungen für DaF gibt es wie Sand am Meer. Trotzdem habe ich für die Vorbereitung einer Fortbildung erneut eine  zusammengestellt und bereits im November in das DaF-Wiki unformatiert eingefügt. Überraschenderweise gab es seit dem über 3000 Zugriffe, also scheint an dem Thema immer noch Interesse zu bestehen. Jetzt habe ich da gerade auf der Seite etwas Ordnung gemacht (Überschriften und Beschreibungen eingefügt). Vielleicht hat der eine oder andere Lust, an der Seite weiter zu basteln. Man braucht sich nur im DaF-Wiki anzumelden und auf der Seite auf [Bearbeiten] zu klicken.

Also keine Angst! Teilen macht Spaß! 😉

Hier der Link zur Seite: http://wikis.zum.de/daf/Arbeitsblätter_für_DaF

Natürlich kann auch jede andere Seite bearbeitet werden.

Gutes Didaktisieren von WWW-Seiten für den DaF-Unterricht


Gerade recherchiere ich für die Vorbereitung einer Lehrerfortbildung zum Thema Internetrecherche im DaF-Unterricht. Dabei ist mir wieder der Beitrag von Andreas Kotz aus der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch aufgefallen. Leider hatte ich ihn schon seit längerer Zeit vergessen. Er beschreibt Kriterien für Internet-Recherchen, die Verbindung zwischen Lehrwerk und einer Internet-Recherche sowie die Ausarbeitung des Unterrichtsentwurfs. Die Zusammenstellung ist auch nach sechs Jahren immer noch aktuell und lesenswert. Damit ich den Text nicht wieder verliere 😉 und für alle, die sich dafür interessieren, hier der Link:

Erste Schritte im DSD-Wiki


In den letzten Wochen konnte ich in Fortbildungen das DSD-Wiki vorstellen. Wenn es die Zeit ermöglichte,  entstanden durch die Kursteilnehmer auch kleinere Wiki-Seiten. Dafür habe ich die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das DSD-Wiki überarbeitet. Diese kann auch in anderen Media-Wiki-Projekten eingesetzt werden. In der kommenden Woche werde ich die neuen Dokumente hier veröffentlichen:

Schritt 1: Anmeldung im Wiki, Erstellung eines Benutzerkontos

Vortrag: Wiki im Fremdsprachenunterricht


Gestern Abend durfte ich für das Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken einen online Fachvortrag zum Thema „Wiki im Fremdsprachenunterricht“ halten.  Ich hatte versprochen, die PPT online zu stellen und möchte das hiermit tun:

Alle Links des Vortrags kann man auf dieser Wikiseite nachvollziehen.

Der Vortrag wurde auf dem Adobe Connect Pro Server des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) in Saarbrücken aufgezeichnet und ist unter folgender Adresse abrufbar: http://breeze.lpm.uni-sb.de/p29721459/

Mein Dank gilt Jürgen Wagner, der die Veranstaltung leitete und mich technisch darauf vorbereitete.

Wer möchte, kann noch weitere kostenlose Online-Fortbildungen des LPM besuchen. Informationen gibt es hier.

Als technische Voraussetzungen genügen ein DSL-Anschluss sowie ein Headset. Auf der Plattform Adobe Connect präsentieren die Referentinnnen und Referenten ihren Vortrag jeweils multimedial und in direktem Kontakt mit den Teilnehmenden.

Es lohnt sich.

Mehr hier im Blog:

Fortbildung zum Thema PASCH-net


Über  PASCH-net wurde hier schon früher berichtet. Letzte Woche hatte ich die Aufgabe, zusammen mit dem Fachberater der ZfA Budapest, die Die PASCH-Community vorzustellen und gemeinsam mit den Teilnehmern erste Schritte im neuen „Lehrerzimmer“ zu wagen. In der Community kann man sich als Community-Mitglied anmelden, verschieden Gruppen beitreten und sich im Forum  mit Kollegen austauschen.

Im geschlossenen Bereich von PASCH-net findet man  Tipps für den Unterricht, fertige Fortbildungs-Module und ein „Schwarzes Brett“ mit Link-Tipps der Redaktion rund um DaF.
Das Lehrerzimmer ist als Community-Plattform leicht zu bedienen. Leider gibt es nur wenigen Formatierungsmöglichkeiten. Für Ungeübte ist es zum Beispiel schwer, Links im HTML-Code einzufügen oder Textstellen hervorzuheben. Ich habe mir eine Liste mit wichtigen HTML-Codes zurechtgelegt, mit der ich dann meine Texte auffrische.
Ein Schwerpunkt der Fortbildung war die Anmeldung der Teilnehmer („Paschnetschulkoordinatoren“). Dafür gibt es auf der PASCH-Seite selbst viele Hinweise:

Die Paschnetschulkoordinatoren haben die Aufgabe, die Registrierungscodes für die Lehrer und Schüler ihrer Schule zu generieren.

Danach wurden die Benutzerprofile bearbeitet. Für die Fortbildung hatte ich drei Gruppen vorbereitet: DSD Fortbildung Budapest Februar 2010, DSD-Gruppe, Gruppe Ungarn

Die Teilnehmer konnten sich hier anmelden und Kommentare schreiben. Damit das Schreiben einfacher von der Hand geht, hatte ich ein „Budapest-Bilder-Rätsel“ vorbereitet. Die Lehrer sollten Fragen zu folgenden Bildausschnitten beantworten:

Wo hast du das heute schon gesehen?

Wo genau findet man dieses Gebäude?
Wie nennt man es?

Wo findet man dieses Schild?
Was steht auf dem Schild?

Das Rätsel funktionierte sehr gut. Die Lösung befindet sich jetzt auf unserer Gruppenseite. Auch das Anlegen eines eigenen Forum-Themas haben wir geübt. Dafür sollten die Teilnehmer eine Frage oder ein Problem rund um die DSD-Prüfung in das DSD-Forum einfügen.
Wir erhoffen uns, dass sich daraus ein lebhafter Austausch entwickelt und sich auch andere Mitglieder an der Diskussion beteiligen werden.

Nun kommt der schwerste Teil der Fortbildung: Die Teilnehmer müssen beweisen, dass sie mit der Seite selbständig umgehen können und die Community mit Leben erfüllt wird.