Deutsche besitzen im Schnitt 125.000 Euro


Spiegel-ONLINE meldet heute:

„Die Deutschen werden immer reicher – zumindest im Durchschnitt. Pro Kopf besitzen sie 125.000 Euro, das sind 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Amerikaner und Japaner haben allerdings noch mehr auf dem Konto. Laut einer Studie legen sie ihr Geld einfach besser an.“

Da frag ich mich doch, wer meine 125 000 besitzt? Die Formulierungen „im Schnitt“, „im Durchschnitt“, „mittlerer Wert“ oder „durchschnittlich“ verraten hier erneut ihren unsympathischen Charakter. Das meine ich nicht nur der Kuh wegen, die trotzdem ersoffen ist, obwohl der Teich im Durchschnitt 50 cm tief war. Da gibt es ja noch die anderen Bedeutungen von „durchschnittlich“ wie: alltäglich, gewöhnlich, normal, ordinär bis zu mittelprächtig und mittelmäßig.

Aber zurück zum Artikel , hier kann man noch erfahren, dass Deutschland nicht mit den USA oder Japan mithalten kann, „wo das durchschnittliche Pro-Kopf-Vermögen bei rund 174.000 beziehungsweise 131.000 Euro liege.“