Unterrichtsmaterial zum Thema „Abi-Bräuche“


PASCH-net bietet ausführliches Material zum Thema „Abi-Bräuche – Abschied von der Schulzeit“ für das Niveau A2/B. Auf der Seite der Schüler findet man kurze Texte mit Bildern und passende Audiodateien zum Herunterladen (zip; 4,7 MB). Hier geht es auch um Abistreiche, Abi-T-Shirt und den Abiball. Das hat mich daran erinnert, vor Jahren eine ähnliche Idee im DSD-Wiki entwickelt zu haben. (Das hatte ich auch 2009 schon hier im Blog beschrieben.) Leider nicht ganz beendet, aber es war vor allem als Wiki-Baustein (DaF-Wiki Baukasten) für weitere Wiki-Aufgaben gedacht. Wer sich für das Thema interessiert findet hier den einen oder anderen interessanten Link zum Thema.

Hier noch einmal die Materialien im DSD-Wiki:

Abiturbräuche

  1. Einleitung
  2. Aufgabe 1 → Abitur
  3. Aufgabe 2 → Abibräuche in Deutschland
  4. Aufgabe 3 → Abistreich
  5. Aufgabe 4 → Abi-T-Shirt
  6. Aufgabe 5 → Abifeier (Abiparty)
  7. Aufgabe 6 → Abi-Geschenke im Wandel der Zeit. Ein kleiner Überblick
  8. Schluss → Abitur geschafft! Wie geht es weiter?

Didaktisierungen auf PASCH-net

Auf der Lehrerseite von PASCH-net kann man nun zu den oben genannten Materialien der Schülerseite einen didaktisierten Unterrichtsvorschlag herunterladen. Hier die angebotenen Downloads:

„Abi-Taufe“ von Stiftung des Hennebergischen Gymnasiums „Georg Ernst“ – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abi-Taufe.jpg#/media/File:Abi-Taufe.jpg

Siehe auch:

UPDATE

10.7.2015: SPIEGEL-ONLINE Artikel: Gymnasiasten: Die dämlichsten Abi-Streiche des Jahres

Film auf SPIEGEL.TV: http://www.spiegel.tv/filme/abischerz-koeln

Workshop zur B1-Prüfung – Maribor


„Prüfungen messen, was die Angst übriggelassen hat…“ Unbekannt http://www.aphorismen.de

Morgen werde ich in Maribor/ Slowenien auf dem Seminar des NATIONALEN BILDUNGS-INSTITUTS SLOWENIENS  zur neuen B1-Prüfung an Berufsschulen einen Workshop halten. Dazu hier einige Links und Ideen.

Das Thema des Workshops ist das Goethe-Zertifikat B1 mit Schwerpunkt Mündliche Prüfung.
Die Teilnehmer erarbeiten sich gemeinsam einen Überblick über die Gesamtprüfung (PowerPoint Karaoke) und lernen den Ablauf des mündlichen Teils kennen (Video). Danach werden wir uns genauer mit den Kriterien der Prüfungsbewertung beschäftigen. Bei jedem Schritt der Fortbildung wird Bezug auf den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GeR) genommen.
Als Quelle dient die offizielle Seite des Goethe-Instituts zum Goethe-Zertifikat-B1:
http://www.goethe.de/lrn/prj/pba/bes/gzb/deindex.htm?wt_sc=gzb1
Hier findet man eine kurze Beschreibung der Prüfungsmodule sowie Übungs- und Informationsmaterial:

sowie die jeweiligen Hördateien.

Um sich einen Überblick über die mündliche Prüfung zu verschaffen, kann man sich eine vollständige Prüfung ansehen.

Auch als PDF kann man die Prüfungsordnung und Durchführungsbestimmungen einsehen. (In letzterem Dokument findet man auch detailierte Prüfungsziele.)

Das Sprachniveau der B(1)-Prüfung steht für Selbstständige Sprachverwendung. Zur Erinnerung: Mit dem A-Niveau weist man „Elementare Sprachverwendung“ nach und mit C „Kompetente Sprachverwendung“.
Die Prüfung ist dem kommunikativen und handlungsorientierten Lehr- und Lernansatz verpflichtet.
Dafür steht die Handlungs- bzw. Realitätsorientierung der Aufgaben und die Auswahl der Textsorten und Situierenden. Diese orientieren sich an des Lebensverhältnisse in D., Ö. und der Schweiz.
Empfohlen ist die Prüfung für Teilnehmer ab 12 Jahre. (Für 12 bis 16jährige gibt es eine Version für Jugendliche.)
Um die Prüfung ablegen zu können sollte man 350 bis 650 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten absolviert haben.

Insgesamt besteht die Prüfung aus 4 Modulen: 3 schriftlichen (HV, LV, Schreiben) und einem mündlichen Modul. Neu ist, das die Module auch einzeln, in Kombination oder alle zusammen abgelegt werden können.

Zu den PRÜFUNGSTEILEN:

A – SCHRIFTLICHE GRUPPENPRÜFUNG: (165 MINUTEN)

Leseverstehen:
Beispiele: Blog-Eintrag, kurze Sachtexte, Anzeigentexte, Leserbriefe und + realitätsnahe Aufgaben.

Hörverstehen:
Beispiele: Gespräche und Durchsagen, einen kurzen Vortrag, ein persönliches Gespräch und eine Radio-Diskussion

Schreiben:
Beispiele: E-Mail, einen Eintrag in ein Online-Gästebuch und eine (halb-)formelle E-Mail.

B – MÜNDLICHE PAAR- ODER EINZELPRÜFUNG (15 MIN.)

1. Thema des Alltags aushandeln (auf Fragen reagieren Meinung äußern, Vorschläge machen) (Dialog)

Beispiel online:

Sprechen Teil 1 – Gemeinsam etwas planen

2. Präsentation (Monolog) (Siehe Artikel PowerPoint-Karaoke)

Beispiel online:

Sprechen Teil 2A – Ein Thema präsentieren
Sprechen Teil 2B – Ein Thema präsentieren

3. Auf Rückmeldungen zu Ihrer Präsentation reagieren und selbst geben (Dialog)

Beispiel online:

Quellen:

  • Europarat (2001): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Niveau A1-A2-B1-B2-C1-C2. Goethe-Institut et al. (Hg) Berlin et al.: Langenscheidt.
  • Glaboniat, Manuela et al. (2005): Profile deutsch A1–C2.Version 2.0. Berlin et al.: Langenscheidt.
  • http://www.goethe.de/lrn/prj/pba/bes/gzb/deindex.htm

Wie sieht das Leben von Schülern in Deutschland aus?


Die aktuelle Sendung der DW „Deutsch im Fokus“ beschäftigt sich mit dem Thema: Aus der Schule geplaudert – Wie sieht das Leben von Schülern in Deutschland aus?

Darauf antwortete einer der Befragten:

„Am normalen Schultag geht der Schultag um zehn nach acht los. Das heißt also, ich hab’ zehn Minuten Schulweg, steh’ ich so um sieben Uhr auf. Dann hat man sechs bis sieben Stunden Schule, so bis halb zwei, und dann kommen natürlich noch so ein bis zwei Stunden Hausaufgaben dazu.“

So ganz schrecklich klingt das nicht, wenn ich den Schulalltag meiner Schüler hier in Budapest damit vergleiche. Aber jede Schule sieht anders aus und diese Sendung eignet ich nicht nur für kontroverse Diskussionen, u.a. wie der ideale Schulalltag aussehen sollte, sondern vermittelt auch brauchbare Lexik rund um das Thema Schule. Dabei dominiert die aktuell von  Schülern gesprochene Sprache und erklärt die verwendeten Redensarten wie Unter aller Sau oder Sage und schreibe.

In dieser Sendung geht es auch um Abiturbräuche. Zu diesem Thema gibt es im DSD-Wiki einige Wikibausteine.

Thema Abiturbräuche im DaF-Wiki-Baukasten


Das Schuljahr nähert sich seinem Ende und die Schulabschlussfeiern rücken näher bzw. sind schon „überstanden“. Wenn ich im Unterricht über die Abiturbräuche in Deutschland berichte, sind die Schüler hier (in Ungarn) meist sehr überrascht. Abi-Bräuche in Ungarn sind sehr traditionell. Wir würden in Deutschland „brav“ dazu sagen. Auch ist erstaunlich, dass über die Vielfalt der Bräuche kaum etwas bekannt ist.

Im DSD-Wiki habe ich einige mögliche Aufgaben zusammengefasst, wie man das Thema im Unterricht behandeln könnte. Die Aufgaben sind nach den Kritierien des hier schon erwähnten DaF-Wiki-Baukastens gestaltet. Es ist kein Webquest, sondern ein „Steinbruch“ zur weiteren Bearbeitung. Über Ideen und vielleicht Mitarbeit im Wiki würde ich mich freuen!

http://wikis.zum.de/dsd/index.php/Beispielaufgabe_Abitur

  1. Einleitung
  2. Aufgabe 1 → Abitur
  3. Aufgabe 2 → Abibräuche in Deutschland
  4. Aufgabe 3 → Abistreich
  5. Aufgabe 4 → Abi-T-Shirt
  6. Aufgabe 5 → Abifeier (Abiparty)
  7. Aufgabe 6 → Abi-Geschenke im Wandel der Zeit. Ein kleiner Überblick
  8. Schluss → Abitur geschafft! Wie geht es weiter???