Update Wortwolken


Hier im Blog befassen sich viele Beiträge mit dem Thema Wortwolken im DaF-Unterricht. Da sich dort einiges verändert hat, wird es Zeit, darauf aufmerksam zu machen.

Update 2022: Das bekanntest Wortwolkentool „Wordle“ ist nicht mehr online. Das Wort wird jetzt ich einer anderen Bedeutung genutzt.

Erstellt mit WordArt

Da wäre zum Ersten das Tool Tagul, das seit 2017 in Word Art umbenannt hat und nun hier zu finden ist: https://wordart.com/create  Mit dem Tool habe ich auch oben- stehende „Wortwolke“ erstellt, in der man die wichtigsten Tools wiederfindet, die noch aktiv sind. Für mich neu hinzugekommen, ist die Seite WortWolken.com. Da sie meiner Meinung nach noch einfacher funktioniert als Wordle.net (nicht mehr online) und zudem noch auf Deutsch ist, habe ich dieses Tool zu meinem Favoriten gemacht. Nach und nach werde ich deshalb meine Schritt-für-Schritt-Beschreibungen für Fortbildungen anpassen. Aber es lohnt sich auch, die anderen Tools auszuprobieren, die man oben in der „Wortwolke zu Wortwolken“  finden kann. Hier die noch einmal die Adressen:

Zum Thema Wortwolken im DaF-Unterricht habe ich auch einen LearningSnack erstellt, den ich in den kommenden Tagen anpassen werde. (Jetzt mit WortWolken.com ergänzt und Wordle gelöscht): https://www.learningsnacks.de/share/2983

Kommen wir nun zu einer wirklichen Innovation der Arbeit mit Wortwolken im Fremdsprachenunterricht. Ich fand es bisher immer sehr umständlich, die Ergebnisse des gemeinsame Brainstorming in einer Klasse oder Fortbildungsgruppe selbst oder mit Hilfe eines Schülers oder Kollegen in eine Wortwolke einzutragen oder eintragen zu lassen. Dank BYOD und eines Tools geht das jetzt sehr einfach und schnell. Ich nutze dazu Mentimeter. Neben klassischen Abfragen kann man dort auch eine Abfrage in Form einer Wortwolke generieren. Seit wenigen Wochen ist es auch möglich, die Arbeitsanweisungen in deutscher Sprache anzuzeigen. Hier ein Beispiel zum Thema „Typisch deutsch“:

Screenshot Mentimeter.com

www.menti.com

898136

Screenshot-2018-1-12 Voting – Mentimeter

Die Ergebnisse lassen sich in Echtzeit präsentieren oder sind auch herunterladbar.

Das Ergebnis kann man hier verfolgen.

Das Tool kann man auch einbetten und so zum Beispiel in Moodle sichtbar machen.

Besonders motivierend fanden die Teilnehmer, dass sie live miterleben konnten, wie sich die Wortwolke entwickelte. Dies Szenarien für den Fremdsprachenunterricht liegen auf der Hand. Es kann sowohl für Brainstorming und Aktivierung des Vorwissens in Vorbereitung einer Aufgabe oder Übung eingesetzt werden (zum Beispiel für das Lese- und Hörverstehen, Vorbereitung einer Textproduktion usw.), aber auch ganz klassisch als Abbildung der Gruppenmeinung für eine sich daran anschließende Diskussion. Auch zur Sichtbarmachung des eigenen Lernfortschrittes eignet es sich, indem man zum Beispiel eine Wortwolke vor einer Übungssequenz mit einer danach erstellten vergleicht. Auch hier eignen sich die Wortwolken für das kreative Schreiben, nur dass durch BYOD der Schreibprozess dynamischer gestaltet werden kann, da die Wortwolke ständig verändert werden kann. Auch für eine Evaluation oder als Stimmungsbild eignet sich die Wortwolke von Mentimeter.

Die Erstellung ist ganz simpel. Man muss sich zuerst auf der Seite https://www.mentimeter.com/  registrieren und hat dann verschiedene Präsentationsstile zur Auswahl:

Screenshot Mentimeter Auswahl

Die Einstellungen der Präsentation zum Beispiel der Präsentationssprache oder des Präsentationsmodus oder die Begrenzung der Anzahl der Einträge sind möglich. Das Tool ist aktuell noch kostenlos und in seinen Basisfunktionen für die Schule oder auch für die Fortbildung ausreichend.

Beiträge zum Thema Wortwolken hier im Blog: (2016)

Zusammenfassung: Wortwolken im DaF-Unterricht


Gestern habe ich im Blog-Artikel Wikinar: Wordle & Co Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht einen kurzen Workshop zum Thema Wortwolken vorgestellt. Heute gibt es noch mehr Informationen und Materialien rund um das Thema: Wortwolken im DaF-Unterricht. Ihr findet hier:

  • Die ausführliche Beschreibung einer Fortbildung zu diesem Thema und Material
  • Eine Liste mit möglichen Einsatzszenarien für Wortwolken in DaF

Mit Wortwolken in Fortbildungen habe ich mich in den letzten Jahren im Blog Landeskunde (erstmals 2008) und in Online- oder Blended Learning-Kursen oder in Präsenzseminaren beschäftigt. Meist ging es darum, Unterrichtsideen für Wortwolken zu analysieren und eigene Wortwolken zu erstellen. Dabei sollten Ideen für die eigene Unterrichtspraxis entwickelt und Arbeitsblätter mit Wortwolken und Arbeitsanweisungen angefertigt und präsentiert werden. In den letzten 8 Jahren ist so eine Menge Material entstanden, das ich hier gerne veröffentlichen möchte.
Grob kann man den Ablauf fast aller Fortbildungsvarianten so wiedergeben:

  1. Simulation: Bearbeitung von Beispielaufgaben mit Wordle im DaF-Unterricht
  2. Reflexion dieser Aufgaben und Sammlung eigener Unterrichtsideen
  3. Erstellung von Wortwolken: Schritt-für Schritt-Anleitung, Ausprobieren von versteckten Eigenschaften des Wordle-Tools
  4. Planung und Erstellung eines Arbeitsblattes mit Wortwolken für den DaF-Unterricht
  5. Präsentation der Ergebnisse und Evaluation

Einstieg

In den Fortbildungen vergangener Jahre habe ich verschiedene Einstiegsvarianten ausprobiert. So zum Beispiel in einer Online-Fortbildung (auf Moodle) mit internationalen Teilnehmern, mit der Aktivität Wörter und Wortgruppen zum Thema: „Typisch deutsch ist für mich: …“ zu sammeln. Daraus entwickelte sich im Moodle-Forum eine interessante Diskussion und ein multiperspektivischer Blick auf das Thema. Aus den gesammelten Ideen wurde eine gemeinsame Wortwolke erstellt, die dann wiederum als Schreibanlass für einen kurzen persönlichen Text zum Thema diente. Damit waren sogleich zwei grundlegende Möglichkeiten von Wortwolken im Fremdsprachenunterricht genannt: Als Visualisierung von Assoziationen, aber auch als Schreibanlass für einen Text (auch Dialog oder Gedicht).

Simulation: Bearbeitung von Beispielaufgaben

Die Simulationsphase des Workshops soll den TN die Möglichkeit bieten, dass Potenzial von mit Wortwolken erstellten Übungen zu erkennen. Dabei lösen sie aus der Perspektive der Lerner Beispielaufgaben und reflektieren diese Aufgaben aus der Sicht des Lehrers (Lehrerprofessionalität).
Im Folgenden findet man mögliche Simulationsaufgaben und Anweisungen für die Reflexion.
Simulationsaufgaben: (Gruppen- oder Paararbeit)

Reflexionsaufgaben: (Gruppenarbeit)

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Arbeitsblätter für den Unterricht untersuchen:

  1. Lösen Sie die Aufgaben der Arbeitsblätter.
  2. Diskutieren Sie, welche Ziele mit den Aufgaben erreicht werden sollen. Tragen Sie die Ergebnisse hier ein:

Ziele:

……
3. Inhaltliche Seite:
Wie sinnvoll finden Sie die Aufgaben? a) Geben Sie 1-5 Punkte: von 1 = „nicht sinnvoll“ bis 5 = „sehr gut einsetzbar“. b) Begründen Sie Ihre Entscheidung.

Nicht sinnvoll                                                                          Sehr gut einsetzbar
1                          2                               3                            4                                5
Begründung:

…..

4. Welche Alternativen für die Aufgabenstellung oder für die formale Gestaltung würden Sie vorschlagen? Was würden sie anders machen?

….

5. Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum:

a) Sie stellen die Aufgabenstellung und die Ziele des Arbeitsblattes kurz vor. (früher Folie, jetzt iPad über Apple-TV) b) Lesen Sie Ihre Texte vor. (Zeitfrage)
c) Präsentieren Sie Ihre Bewertungen mit Begründung.
d) Nennen Sie mögliche Alternativen.

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Erarbeitung / Information

Danach sammeln die TN in Gruppen Ideen für den Einsatz von Wortwolken im eigenen Unterricht.

Arbeitsauftrag:

1. Finden Sie in Ihrer Gruppe eine für Sie interessante Unterrichtsidee, wie man das Wordle-Tool im DaF-Unterricht einsetzen könnte.
2. Beschreiben Sie diese Idee und stellen Sie diese im Plenum vor. Nutzen Sie für Ihre Arbeit folgende Wortwolke:

Einige Ergebnisse findet man im ZUMPad: http://zumpad.zum.de/p/Zagreb5

Zu den gesammelten Wortwolken-Ideen

Folgende Wortwolken-Ideen stammen von mir oder aus Online- und Präsenzveranstaltungen der vergangenen Jahre. Sie sollen hier nur kurz beschrieben werden.
Sinnvoll erscheint mir eine Gliederung nach Fertigkeitsbereichen (Lese- oder Hörverstehen, Sprechen und Schreiben), wobei die Einteilung nach Unterrichtsphasen dem untergeordnet wird. Weitere Übungsformen zum Beispiel zu Grammatik, Wortschatz, aber auch zur Landeskunde werden gesondert dargestellt. Ergänzt werden auch Ideen für die Lehrerfortbildung.

Als ersten ein ausführlich beschriebenes Beispiel aus meiner Unterrichtspraxis:

Zielaufgabe im Fach Civilizacio (DaF-Landeskunde-Fach in Ungarn):
Die Schülerinnen und Schüler (SuS) können einen Tourismuswerbetext zu München verfassen.

Verlauf:
1. Als Einstieg wurde das Vorwissen der SuS abgefragt und in einer Wortwolke visualisiert. (Mehrfachnennungen = größere Anzeige)
2. Danach wurde der Inhalt erarbeitet: Texte, Filme, Bilder (Vorgehen nach Belieben – Vorschlag: projektorientiert, Gruppenarbeit (GA), Wirbelgruppen)
3. Der“ Zwischenstand“ kann ebenfalls als Wortwolke dargestellt werden. Der Lernzuwachs wird so von den SuS direkt wahrgenommen.
4. „Abschluss-Wortwolke“ mit allen relevanten Begriffen, die zur Erfüllung der Aufgabe notwendig sind, wird erstellt.
5. Die Wortwolke kann zum Üben (Erstellung von MindMaps zur strukturierten Textproduktion, freies Sprechen, Formulierung von Sätzen und Textabschnitten) genutzt werden.
6. Die Wortwolke dient als Vorlage für den Aufsatz, der als Abschlusstest der Einheit geschrieben wird.
Hinweis: Hier bietet es sich an, je nach Lernergruppe, die Erstellung der Wortwolke den SuS zu überlassen. Die Sammlung der Ideen kann im Wiki oder Etherpad erfolgen. Die „Abschlusswolke“ sollte durch den Lehrer vereinheitlicht werden.

Ideen zur mündlichen und schriftlichen Textproduktion

Die Wortwolke:

  • als Dialoggerüst: Der Inhalt eines Dialogs (Beispiel „Im Restaurant“) wird in Wortgruppen (zusammenhängende Darstellung durch ~; Wort~Wort ) und Wörtern in einer Wortwolke dargestellt. Die SuS ordnen den Dialog zu einem Dialoggerüst, üben zuerst mit diesem Gerüst, danach mit der Wortwolke als Stütze, um dann später frei zu sprechen.
  • für Vorträge: Für Vorträge nutzen die SuS anstatt Notizzettel selbsterstellte Wortwolken, welche während der Präsentation als Bild präsentiert werden.
  • als Grundlage für mündliches Erzählen oder kreatives Schreiben:
    Ein thematischer Kurztext (Beispiel: „Bürogeschichte“) in einer Wortwolke dargestellt. Die SuS erhalten die Aufgabe, daraus einen Text (mdl., schr.) zu produzieren. Weitere Steuerung über Bilder oder Geräusche möglich, evtl. können weitere Vorgaben gemacht werden: wie Genre, handelnde Personen, Zeit usw.
  • Schreiben von Gedichten: Wortwolken aus
    • 1. Reimwörtern,
    • 2. Teile aus bekannten Gedichten,
    • 3. thematisch von den SuS gesammelten Wörter dienen als Grundlage  (Ergänzung zu 3. : SuS können in Gruppen die Wörter für die anderen Gruppen vorgeben.)
  • Texte zur Landeskunde produzieren (siehe oben):
    Textproduktion aus gemeinsamen Assoziationen (Beispiel: „Was ist typisch Deutsch?)
  • Rekonstruktion von Texten: (Beispiel: bekannte Texte wie Rezepte, Dialoge, Wegbeschreibungen + mit Bild) werden in Wortwolken zerlegt und müssen durch die SuS „rekonstruiert“ werden, je nach Fertigkeit und Komplexität des Textes kann dies frei oder in einem Textgerüst erfolgen.
  • Eine Inhaltsangabe (Zusammenfassung) erstellen: Siehe DIGU-Aufgabentypologiesammlung

Vorwissen aktivieren

  • Lese- oder Hörverstehen: zur Vorentlastung der Texte, Wortwolke aus Text erstellen – Vermutungen anstellen lassen
  • Hörverstehen global: Eine Wortwolke mit in dem Hörtext vorkommenden Themen gemischt mit Distraktoren („Ablenker“) erstellen. Beim Hören markieren die TN die im Text vorkommenden Themen. Dann bringen sie die Themen in die richtige Reihenfolge und vergleichen diese mit ihren Vermutungen.
  • beim Einstieg in das Thema: (Beispiel: Abiturbräuche im DSD-Wiki, Bundestagswahlen und andere landeskundliche Themen) – Was kennt ihr? – Was sollten wir noch recherchieren?
  • beim Einstieg in ein Projekt: Assoziationen sammeln und visualisieren, für die weitere Planung des Projekts benutzen, für Zwischenevaluationen einsetzen

Wortschatztraining

  • zum Lernen: Die Lerner notieren wichtigen Lernwortschatz, drucken sich diesen als Wortwolke aus und hängen Sie in ihrem Zimmer an einer sichtbaren Stelle auf, bis sie die Wörter kennen.
  • Üben 1: Die SuS notieren den Lernwortschatz in der Ziel- und Muttersprache und erstellen daraus eine Wortwolke. Die SuS tauschen ihre Wortwolken. Zuordnungsübung zusammengehörender Paare, Austausch und Korrektur der Übungsaufgabe
  • Üben 2: Themen wie „Arbeit und Beruf“, „Einkauf/Lebensmittel“ oder „Eigenschaften von Personen“ usw. können mithilfe von Wortwolken geübt werden: Zuordnung Beruf – Verb, Lebensmittel – Verpackung, …

Spiele

Ideen für Spiele mit Wortwolken findet man auch auf DIGU des Goethe-Instituts (Datenbank „Digitale Unterrichtsgestaltung“) http://digu.goethe.de

 Lehrerfortbildung

  • Name + etwas Persönliches (für alle gleich: Hobbys, Was man mag, Lieblingstier, Diese Metapher passt zu mir als Lehrer usw.)
  • Namen von allen Kursteilnehmern werden als ein „Wolken“-Plakat im Raum aufgehängt.
  • Sich mit Hilfe einer Wortwolke vorstellenhttp://digu.goethe.de/p4ansehen.php?id=132 (auch für den Unterricht geeignet).
  • Erfahrungen (Wörter, Wortgruppen) zu bestimmten Themen in der Gruppe sammeln, Gruppen-Wolke erstellen – die anderen Gruppen müssen erfragen, welche Erfahrungen damit gemeint sind (Wibelgruppen)
  • Gut gemachte und einfach gehaltene Anleitung für Fortbildner zum Thema: Wordle – einfach und schnell Wortwolken erstellen (wb-web)

Auf die Beispiele zum Thema Grammatik verzichte ich hier. Diese sind sehr zahlreich und meist Zuordnungsübungen. Vielleicht ergänze ich sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Was noch fehlt ist die:

Anwendungsphase (Transfer)

Erstellung einer kurzen Übung für den Unterricht mithilfe eines Wordles

Erstellen Sie ein Arbeitsblatt. Schwerpunkt soll eine Wortwolke sein. Nutzen Sie als Anregung die Seiten „Unterrichtsmaterialien“ auf PASCH-net.

Folgende Schritte können Ihnen helfen:

  1. Thema suchen
  2. Ziel formulieren
  3. Text suchen oder Wörterliste erstellen
  4. Wortwolke generieren und in das Arbeitsblatt einfügen.
  5. Arbeitsauftrag formulieren
  6. Speichern

Stellen Sie Ihre Ergebnisse im Plenum vor.

Zeit: 30 Minuten

Damit sind wir am Ende des kurzen Workshops angekommen. Es folgt eine kleine Linkliste mit Beiträgen aus diesem Blog:

 

Ältere DSD-Modellsätze


Wer ältere DSD-Modellsätze zum Üben sucht (LV) wird auf dieser Seite Erfolg haben: Instituto Austriaco Guatemalteco

Die Betreiber der Seite haben DSD II Prüfungen der Jahre 2004-2008 gesammelt und stellen diese als PDF zur Verfügung. Aber aufpassen! Diese Prüfungen entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen des DSD B2/C1.

Neuer Modellsatz DSD B2/C1


Hinweis: Siehe auch die aktuellere Seite hier im Blog: DSD 1 und DSD 2 Modellsätze

Der dritte Modellsatz für das Deutsche Sprachdiplom B2/C1 ist online:

Modellsatz (3) ZIP-Datei

Interessant dürften die spezifische Hinweise zur Bewertung sein.

Au­di­oda­tei­en befinden sich auf der Überblicksseite.

Aktualisierte Seiten für das Deutsche Sprachdiplom (DSD)


Die ZfA-Homepage wurde überarbeitet. Die Seite ist nun übersichtlicher und wurde mit vielen nützlichen Informationen ergänzt.  Neu ist zum Beispiel, dass die DASAN-Seiten mit integriert wurden. Für uns DSD-Lehrer ist es nun wieder möglich, aktuelle (offizielle) Informationen zur DSD-Prüfung abzurufen.

Der Bildungsserver bietet u.a. auch Seiten zum Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) und zu aktuellen Wettbewerben und Projekten.

Auch die Suche nach einem Job als Auslandslehrer ist nun für Bewerber einfacher.

Aber nun zurück zum DSD. Endlich wieder online sind Modellsätze der DSD-Prüfung. Daneben gibt es die bekannten Handreichungen.Diese Informationen sind auf dem neusten Stand und beschreiben die ab Herbst 2009 zu erwartenden Stufenprüfungen für die Kompetenzniveaus A2/B1 und B2/C1. Zitat aus dieser Seite:

Der Vorteil: Es wird ein Leistungsprofil des Schülers abgebildet, das sich ggf. über zwei Kompetenzstufen verteilt, was dem Fremdsprachenerwerbsprozess eher entspricht. Wer im Leserverstehen schon das Niveau B1 erreicht, aber in der Mündlichen Kommunikation noch auf dem Niveau A2 liegt, bekommt ein Diplom mit einer genauen Beschreibung der erreichten Kompetenzen. Das DSD weist die Niveaustufe in allen vier Fertigkeiten aus. Jedem Schüler wird so sein individuelles Sprachniveau bescheinigt.

 

Leseverstehen C1 Übung auf deutschlerner-blog.de


Vor wenigen Tagen hatte ich schon einmal über den Blog berichtet: Unbedingt mal besuchen: deutsch-lerner.blog

Nun gibt es dort eine C1 Übung zum Leseverstehen:


Über die Zukunft heutiger Lernplattformen


Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Was wird, was muss sich ändern? Welche Rolle werden die neuen Medien spielen?

Eine Voraussage, wie Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren aussehen könnten,  wagt Werner Hartmann. Seine 10 Thesen findet man, kurz zusammengefasst, im Blog netzlernen.ch.

Interessant fand ich folgende dritte These:

In zehn Jahren spricht niemand mehr von den heutigen Lernplattformen.
Zitat: «Heutige Lernplattformen bilden gängige Schulstrukturen ab (…) Investitionen in starre, oft proprietäre und zentralistisch ausgerichtete Lernplattformen sollten deshalb heute kritisch hinterfragt werden.»

Dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob in 20 Jahren dieses Problem gelöst sein wird.

Meiner Meinung nach spiegeln die heutigen Lernplattformen wirklich die Realität an unseren Schulen wider.  Eine Veränderung wäre also nur möglich, wenn sich eine grundlegende Neuorientierung in unserem (europäischen) Schulsystem vollzöge. Wer in diesem System arbeitet, dürfte dabei seine Zweifel haben.

Die aktuelle Tendenz sieht die „abgeschirmten“ Lernplattformen als Sieger. Hier kann die Lehrkraft wie in seinem geschlossenen Klassenraum schalten und walten und muss keine störenden Beobachter fürchten.  Kein Lehrer lässt sich ja bekanntlich gern in die Karten sehen. Keiner möchte „die Kontrolle verlieren“. Unterstützt wird diese Tendenz von der übervorsichtigen Schulbürokratie, die, unter dem Vorwand Schüler vor den Gefahren des Internets schützen zu müssen, abgeschlossenen Plattformen den Vorzug gibt. Und natürlich wäre da auch das aktuelle Urheberrecht zu nennen, das offene Lernformen im Internet eher erschwert.

Im DaF-Bereich scheint sich immer mehr Moodle durchzusetzen. Das Goethe-Institut, das die nötigen materiellen Ressourcen besitzt, bietet hierzu eine kompetente Weiterbildung an und hat dabei sicherlich ihr eigenes Klientel im Auge – das der Studenten bzw. Arbeitnehmer, die ja einen Großteil der GI-Deutschkursteilnehmer stellen.  Hier macht Blended Learning sicherlich Sinn und kann auch kommerziell genutzt werden. Ob eine wirkliche Verbesserung der Sprachkompetenz nachweisbar sein wird, werden zukünftige Studien zeigen müssen.

Und die Schule? Die Schule hat auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen, der im DaF-Bereich neben der selbstverständlichen Sprachkompetenz, die kulturelle, soziale, auch die Medienkompetenz (natürlich noch einiges mehr) beinhaltet.

Ist Moodle wirklich die richtige Antwort auf die sich ständig verändernde Medienwelt? Kann man Medienkompetenz in einem geschützten Raum erwerben?

Betrachtet man einige Lernplattformen  in DaF, dann fällt auf, dass ein Großteil der Aufgaben nach altem Muster funktionieren: LV oder HV als Multiple Choice,  „Beantworte die Fragen“, „Schreib deine Meinung“, „Ordne zu!“ – Manchmal fühlt man sich in Zeiten der audio-visuellen Methode zurückversetzt – natürlich mit anderen Mitteln. Daneben gibt es auch die eine oder andere Schreibaufgabe, wo sich Lerner aus unterschiedlichen Perspektiven zu bestimmten Themen äußern können. Die Aussagen bleiben aber meist unkommentiert. Die Auseinandersetzung mit den Gründen der unterschiedlichen Ansichten kommt nicht zustande, eine Reflexion des eigenen Standpunktes im Spiegel der anderen Meinung fehlt.  Vielleicht beginnt gerade hier das Spannende am Internet, der wirkliche Mehrwert.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man das Potential des Internets nur dadurch nutzen kann, wenn man die Lerner aktiv an dessen Gestaltung beteiligt. Interkulturelle Projekte auf offenen (Lern)-Plattformen werden nicht nur die Lerner in ihrer Sprachkompetenz stärken, sondern sie auch befähigen, als kompetente und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten die Zukunft zu meistern.

Siehe auch:

Moodle bietet mittlerweile sogar die Möglichkeit, dass oft kritisierte System Schule mit allen als verkrustetet empfundenen Lernstrukturen virtuell 1:1 nachzubauen.

In den europäischen Institutionen spielt die deutsche Sprache nur eine Nebenrolle


Hier ein informativer Text von Ulrich Ammon gefunden auf den Seiten des Goethe Instituts:

Deutsch – eine weltweit gelernte, aber in Europa beheimatete Sprache

Eignet sich als Thema für die Vorbereitung auf die DSD-C1 Prüfung. Interessant fand ich vor allem folgende Passagen:

Deutsch ist auch anerkannte Minderheitssprache in mehreren EU-Mitgliedsstaaten, und zwar in Ostbelgien und Südtirol, wo es zugleich regionale Amtssprache ist, sowie in Dänemark (Nordschleswig), Polen (Oppeln, Schlesien), Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Weniger gesichert ist dagegen die Stellung von Deutsch als eine der internen Arbeitssprachen der Organe, die diese sich laut Artikel 6 der „Verordnung Nr. 1 des Rates zur Regelung der Sprachenfrage“ aus den Amtssprachen auswählen dürfen. Aller Voraussicht nach verfestigen diese Arbeitssprachen sich mit der Zeit zu den Regierungssprachen der zusammenwachsenden Gemeinschaft und durchdringen am Ende auch die Mitgliedsstaaten. Wenn Deutsch von dieser Entwicklung ausgeschlossen wird, verliert es auch einen Großteil seiner Attraktivität als Fremdsprache.

Verwandte Themen:

So kommuniziert die Jugend! – 3sat Video


An die Zeiten, als man mit einem Kuli oder Füllfederhalter noch kunstvoll Briefe schrieb, können sich heute viele nicht mehr so recht erinnern. Droht dieses Schicksal bald auch der nun schon in die Jahre gekommenen Email?

So beginnt die Themenseite „@neues“ des Fernsehsenders 3sat. Titel der provokanten These:

Email war gestern?

Hier äußern sich Schüler, Sprach- und Medienwissenschaftler in einem kurzen Film über die Auswirkungen der Instant Messenger-Programme auf die Allgemeinsprache. Für den Unterricht eignet sich nicht nur der Film (HV):

Den Beitrag in der Mediathek anschauen (04:02),

sondern auch die auf der Seite wiedergegebenen Aussagen der Interviewten (LV). Das Ergebnis dürfte für Sprachpessemisten überraschend ausfallen, denn „Jugendliche können ganz gut differenzieren zwischen Chat-Sprache und realem Leben.“ Als Beispiel folgendes Zitat:

Die Sprache verändert sich nur unter Freunden. Zu Lehrern oder anderen Erwachsenen muss man dann schon vernünftig reden, damit sie einen auch verstehen. Das kann man auch gut trennen.
Sven Buley, 18 Jahre, Schüler

Seiten für DSD-C1-Schüler im DSD-Wiki


Wie schon gestern erwähnt, rückt der Termin für die DSD-C1 Prüfung immer näher.

Am Dienstag ist es wieder so weit.

Hilfe für den Endspurt findet man auf dem DSD-Wiki:

Hilfe für DSD-C1-Schüler

Hier gibt es weitere Seiten zu den einzelnen Prüfungsteilen:

Leseverstehen

Hörverstehen

Textproduktion

Warum ein parkender Rettungshubschrauber angezeigt wurde


Die Welt ist so voller wunderbarer Geschichten. Und folgende (besonders nach der Ergänzung) eignet sich ausgezeichnet für den Unterricht.

Hinführung zum Thema:

  • Würden Sie einen parkenden Hubschrauber anzeigen? (hier: Etwas einer Behörde melden bzw. gegen jemd. eine Anzeige erstellen)
  • Beschreiben Sie einen Menschen, der so etwas macht. (Eigenschaften, Äußerlichkeiten)

Und hier ist er:

Nochmal die aktuelle Zahl aus der heutigen SPIEGEL-ONLINE Ausgabe:

Rund 20.000 Osteroder Falschparker, Gehwegblockierer und Telefonierer hat Nilges in den vergangenen vier Jahren zur Anzeige gebracht, heute kommt er im Schnitt auf zehn Anzeigen pro Tag.

Über die Reaktion der Mitbürger lässt sich auch gut diskutieren. Hier könnte ein fiktiver Dialog erarbeitet und gespielt werden.

Aus dem SPIEGEL:

Anonyme Anrufe gehen bei Nilges ein, Jugendliche bewerfen sein Haus mit Eiern, ein Leser schreibt an die Lokalzeitung „Harz Kurier“, man solle Nilges in ein Entwicklungsland schicken. Die Osteroder, für die Zusammenhalt so wichtig ist, haben die Höchststrafe verhängt: Knöllchen-Horst wird verstoßen.

oder

Der im Landkreis Osterode wirkende Horst-Werner Nilges ist ein Kandidat für das Bundesverdienstkreuz.

Aus: Weiter so, Horst Nilges! (Erschreckend einige Kommentare auf diese Veröffentlichung.)

Die Reaktion der  Medien:

Und die Welt bekommt es zu wissen: Zeitungen und Fernsehteams berichten über „Knöllchen-Horst“ als Phänotyp des deutschen Spießers, des unerträglichen Pedanten, für den Regeln mehr bedeuten als Menschlichkeit.

Zitat: SPIEGEL

Weitere Reaktionen:

„Phänotyp des deutschen Spießers“ und da wären wir auch schon im interkulturellen Teil der UE angelangt.

  • Was ist typisch für den deutschen Spießer?
  • Welcher Folgen hat/hatte Spießertum für den Alltag in Deutschland? (Historische Bezüge)

Und wie war das nun mit dem Rettungshubschrauber?

Es ist ein Spätsommertag, mittags, ein Viertel vor eins, als Horst-Werner Nilges auf der B 243 durch die Stadt Herzberg fährt. Er ist auf dem Heimweg, im Kopf formuliert er bereits Anzeige 5017, die er zu Hause schreiben will, denn Anzeigen schreiben ist ein Hobby von ihm. Da sieht er den Rettungshubschrauber, halb auf dem Gehweg an der vierspurigen B 243 landet er, die Rotorblätter rattern noch nach, eine Arztpraxis hat den Hubschrauber angefordert, ein Mann hatte einen Herzstillstand erlitten, muss schnellstmöglich in die Klinik nach Göttingen geflogen werden. Etwa 15 Minuten ist die Straße in Richtung Osterode abgesperrt.

Nilges steigt aus seinem Wagen, zieht seine Digitalkamera, eine Ricoh Caplio R4, macht ein knappes Dutzend Fotos.

(aus SPIEGEL-ONLINE: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,579622,00.html

Hier könnte man die Geschichte weiter schreiben bzw. lesen lassen.

oder

WAR ES DOCH ANDERS???

Das Blog Wie fährt der denn? deckt die Geschichte einer (Falsch)Meldung auf. Ein gutes Beispiel dafür, dass man auch den „Großen“ und „Seriösen“ nicht immer glauben darf und Gratulation für eine saubere Recherche: Weiter so, Horst Nilges!

Statistik, Lexik und WikiMindMaps

Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter Link zur Statistik „Konsens über Recht und Unrecht“

Als Spießbürger oder Spießer bezeichnet man abwertend eine Person, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen, Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung, Konformismus und starkem Bedürfnis nach sozialer Sicherheit auszeichnet. (aus Wikipedia)

Knöllchen:

Ordnungswidrigkeiten des ruhenden Verkehrs bei abwesendem Halter bzw. Fahrer werden durch einen Zettel kenntlich gemacht (umgangssprachlich auch Strafzettel, Bußzettel, Protokoll, Ticket oder Knöllchen genannt), der am Fahrzeug angebracht wird – die schriftliche Verwarnung folgt meist auf dem Postweg. (aus Wikipedia)

Hier ein Beispiel, wie das Ordnungsamt nicht vorgehen sollte:

Ergänzung vom 1. Oktober:

Nachtrag zum Thema “Falschparken in Deutschland”

Themenschwerpunkt Schule auf dradio.de-Kultur


Heute Morgen beim Frühstück bin ich auf einen interessanten Hörbeitrag auf dradio.de-kultur aufmerksam geworden, der sich mit dem Thema „Berufsschule“ beschäftigte. Im Internet stieß ich dann auf ein umfassendes Angebot von Texten und Hörbeiträgen (MP3).

Folgende Themen werden im Themenschwerpunkt dieser Woche behandelt:

Jeden Tag wird es uns um ein spezielles Thema gehen: Frühkindliche Bildung, Grundschule, Haupt-, Real- und Gesamtschule, Gymnasium, berufliche Bildung.

Das Thema der heutigen Sendung „Berufsschule“ eignet sich auch als HV-Übung für das DSD-C1. Themen zur Schule sind in den DSD-Prüfungen (als LV oder HV) sehr beliebt. Die Texte und Hörbeiträge werden auf der Seite des Senders veröffentlicht. Man sollte diese aber sichern, denn die Verlinkungen im Internet sind nur temporär. Es gibt dort genügend Material für die nächste DSD-Weiterbildung. 🙂

Einige Beispiele:

Ortszeit, 5.40 Uhr
Berufliche Bildung in Deutschland und in Frankreich – ein Vergleich
Von Jaqueline Boysen (Text / MP3-Audio)

Länderreport am Morgen, 6.15 Uhr
Berufsbildungszentren im Saarland
Von Tonia Koch (MP3-Audio)

Reportage: Ohne Schule zum Abi – Freiburger Schüler, die sich allein auf die Abiturprüfung vorbereiten, sind derzeit im Prüfungsstress
Von Joscha Hoffmann (MP3-Audio)

mein-deutschbuch.de jetzt mit Leseverstehen


Diese Seite entwickelt sich zu einem richtig guten Angebot und ist vor allem auch für DSD-Schüler interessant. Neben den Grammatikübungen und der Möglichkeit eigene Beiträge zu landeskundlichen Themen zu verfassen, gibt es jetzt auch Tests zum Leseverstehen. Hier kann man Aufgaben von der Grund- bis zur Oberstufe online lösen.

Aufgabentypen:

– Richtig/Falsch-Aufgaben

– Multiple-Choice-Aufgaben

– Textfragen:

– Tabellen

Zauberlehrling von Goethe als Trickfilm


Liebe Klasse 13A,

zur Unterstützung eurer Hausaufgabe hier ein paar interessante Links:

Der Zauberlehrling ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die zu seinen populärsten Werken gehört. Entstanden ist sie in der Weimarer Zeit Goethes, im Jahre 1797, dem sogenannten Balladenjahr der Klassik, das in die literarische Geschichte einging.“

 Vielleicht solltet ihr euch auch folgendes Video ansehen und mit dem gelesenen Text vergleichen.

Die Deutschen und ihre Schulden


 

SCHULDEN

Was tun, wenn man Schulden hat? Vielleicht hilft eine Annonce auf YouTube?

  • Was halten Sie von einem solchen „Hilferuf“?
  • Welche Möglichkeiten hat ein Schuldner noch?

Schulden in Deutschland

„Im Augenblick schätzt man, dass mindestens drei bis vier Millionen Haushalte überschuldet, also faktisch bankrott sind.“ aus: http://www.rtl.de/ratgeber/sparen_939264.php

Wie geht man in Deutschland mit Schuldnern um? Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich erst mit einer Organisation vertraut machen, die drei Viertel aller Deutschen erfasst hat:

„(Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Kreditbüro, das von der kreditgebenden Wirtschaft getragen wird. Sitz der SCHUFA Holding AG ist Wiesbaden. Ihr Geschäftszweck ist, ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen; nach Meinung der SCHUFA trägt sie zudem zum Schutz der Verbraucher vor Überschuldung bei. Die SCHUFA ist im Besitz von 384 Millionen Einzeldaten von 63 Millionen natürlichen Personen, damit hat sie ca. drei Viertel aller Deutschen erfasst. Die SCHUFA bearbeitet jährlich mehr als 77 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit. Davon sind 1 Million Selbstauskünfte von Bürgern, die ihre Daten einsehen wollen. Es sind 709 Mitarbeiter bei der SCHUFA beschäftigt (Stand: 2005).“

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Schufa

  1. Wer braucht diese Daten?
  2. Welche Folgen kann eine Sammlung dieser Daten für den Schuldner haben?
  3. Gibt es in Ihrem Land eine ähnliche Organisation?
  4. Erörtern Sie den Sinn oder Unsinn einer solchen Organisation.

Weitere Informationen finden Sie hier:

SCHUFA- KOMPASS

 

 

 

 

  • Wo leben die meisten Schuldner in Deutschland?
  • Welche Gründe kann es für diese Verteilung geben?


Auf SPIEGEL ONLINE finden sich die Daten des sogenannten SCHUFA- KOMPASS

Warum stecken Millionen Deutsche in der Schuldenfalle?

Was ist eine Falle?

Die Schuldenfalle wird oft als Teufelskreis beschrieben. Warum?

  • Suchen Sie mit Hilfe des folgenden Artikels Gründe für die Verschuldung vieler Deutscher!

Zitat Scheidung, Arbeitslosigkeit, fehlende Netzwerke: Das sind die Gründe, warum Millionen Deutsche in der Schuldenfalle stecken. Von Anne Seith mehr…

Hier erfährt man zum Beispiel, warum der Norden mehr Schulden macht.

Alternativ – Gruppenarbeit zum Thema:

(Die Gruppen stellen die 7 häufigsten Ursachen der Jugendverschuldung vor.)

Auf der Seite „Aktion scharf“ finden sich auch die Die Top 7 zum Schuldenabbau

Überschuldung – letzter Ausweg die Privatinsolvenz

  • Wie alt sind die verschuldeten Personen?
  • Wie hoch sind die Verbindlichkeiten?
  • Wofür wird das geliehene Geld benötigt?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Beitrag „Überschuldung – letzter Ausweg die Privatinsolvenz“. Die Antworten sind die Resultate einer freiwilligen Erhebung bei den Schuldnerberatungsstellen. Sie liefern Einblick in die sozioökonomische Struktur überschuldeter Privatpersonen.

Schulden & Insolvenz Info Hilfe Forum: http://www.meine-schulden.de/
Daneben hilfreich: Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung

Schuldnerberatung im Fernsehen:

Raus aus den Schulden ist ein Doku-Format auf dem Fernsehsender RTL.
Erstmals wurde die Sendung am 11. April 2007 um 21:15 Uhr ausgestrahlt. Im Auftrag von RTL wurden von der probono Fernsehproduktion GmbH sieben Folgen für die 1. Staffel produziert. Seit dem 5. September 2007 zeigt der Kölner Sender 15 neue Folgen mittwochs um 21:15 Uhr. In jeder Folge zeigt der Schuldnerberater Peter Zwegat Möglichkeiten zur Entschuldung. Dabei ist er auf die Initiative und Mithilfe der Verschuldeten angewiesen.“ aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Raus_aus_den_Schulden

Schuldnerberatung im privaten Fernsehen? – Was soll das?

Dazu ein witziges Video:

  • Wie hoch sind die Schulden der Familie?
  • Warum hat sich die Familie verschuldet?
  • Wie sieht der Schuldenplan des Schuldnerberaters aus?
  • Wann ist die Familie schuldenfrei?

Weiterführende Aufgaben:

Welche Vor- und Nachteile kann die Verbindung Schuldnerberatung und Fernsehen haben?

Auf den Seiten des Senders rtl.de gibt der Schuldnerberater der neuen Sendung ‚Raus aus den Schulden‘, Peter Zwegat, Auskunft über die Ursachen der hohen Verschuldung und was man dagegen tun kann. » Interview mit Peter Zwegat

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